Giftgrüne Energiewende

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Mieter und Vermieter sind hinsichtlich der Diskussion über das Gebäudeenergiegesetz gleichermaßen verunsichert. Eine Solaranlage soll aufs Dach und eine Wärmepumpe vor die Tür. Dass nicht jeder mal eben 150.000,–€ und mehr dafür zurückgelegt hat, liegt wohl auf der Hand. Dieses Thema ist aber nur eine Facette des Problems. Wärmepumpen enthalten ein Gas namens PFAS. Dieses Gas ist hochgiftig, und es zersetzt sich in der Atmosphäre nur sehr langsam.
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/pfas-chemikalien-deutschland-101.html

An mehr als 1500 Orten lässt sich in Deutschland das Jahrhundertgift PFAS nachweisen. Das zeigt eine Recherche von NDR, WDR und SZ. Das Problem mit den industriell produzierten Chemikalien ist damit viel größer als bisher bekannt. Von Sarah Pilz, Catharina Felke, Lea Busch, Isabel Schneider, Sarah Wippermann, Manuel Bewarder, Johannes Edelhoff, Andrea Hoferichter und Daniel Drepper, NDR/WDR

Das Gift kann man nicht riechen, nicht schmecken, nicht sehen. Es wird verdächtigt, Krebs zu verursachen, unfruchtbar zu machen und das Immunsystem zu schwächen. Und wenn es einmal in die Umwelt gelangt, dann bleibt es dort. Für sehr lange Zeit. Die Rede ist von sogenannten PFAS, per- und polyfluorierte Chemikalien, eine Gruppe von mehr als 10.000 künstlich hergestellten Stoffen…

Laut Panorama  sollen ab 2024 pro Jahr 500.000 neue Wärmepumpen dazukommen. Sechs Millionen bis 2030. Deren Schädlichkeit scheint jedoch Umweltpolitik völlig egal zu sein. Richtig ist, dass wir nachhaltiger denken und leben müssen, denn wir haben in gut 200 Jahren Industrialisierung einen großen, wenn nicht bereits den größten Teil der meisten Rohstoffe genutzt. Falsch ist, dass wir uns dabei vergiften müssen. Eindeutig erforscht ist auch noch nicht, was mit der Umgebung passiert, in der sich eine hohe Dichte von Luft-Luft oder Luft-Boden Wärmepumpe, befindet. Regelungswahn, Fahrlässigkeit in der Sache und blinder Aktionismus sind offensichtlich wichtiger als eine sorgfältige und durchdachte Planung.
https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2023/Gift-in-Waermepumpen-Unnoetige-Gefaehrdung,waermepumpen116.html

Aber die Verbreitung von Umweltgiften geht noch weiter. Für sechs Millionen neue Wärmepumpen, eine wachsende Anzahl von E-Autos und Baumaschinen und Geräten aller Art brauchen wir Batterien. Dazu werden u.A. seltene Erden unter umwelttechnisch und vielfach auch menschlich katastrophalen Umständen abgebaut. Zum Laden dieser Batterien brauchen wir Strom. Wie diese Batterien irgendwann mal entsorgt werden, weiß kein Mensch. Hauptsache, man sieht keinen qualmenden Auspuff, dann sieht man auch die Umweltschäden nicht.
Den Strom für die Batterien liefern zum großen Teil Windkraftanlagen, und diese enthalten SF6, ein Gas, das gut 22.000 mal klimaschädlicher ist als CO2*. Das hat uns die Tagesschau  schon im August 22 mitgeteilt.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/erneuerbare-energien-windkraft-treibhausgas-sf6-101.html     .

Allerdings ist das an grüner Politik offensichtlich komplett vorbei gegangen. Obwohl die Industrie eine sorgfältige Entsorgung dieses Gases zugesagt hat, ist es ebenso klimaschädlich, wie der gesamte deutsche Luftverkehr. Zwar bemüht man sich um ein Verbot dieses Gases, doch gibt es bisher keine Lösung. Dennoch: in den kommenden Jahren müssen 30.000 Windräder ausgetauscht werden, und dann werden wir ein weiteres, giftgrünes Wunder erleben.
Siehe auch: https://www.mdr.de/wissen/faktencheck/faktenchecks-348.html

In diesem Zusammenhang ist es wenig verwunderlich, dass bei der Anhörung des Bundestages zum sogenannten Heizungsgesetz am 03.07.23 kein Umweltexperte geladen war. Der Verfasser hat deshalb am Wochenende davor alle Grünen und diverse Politiker anderer Parteien persönlich angeschrieben und auf den o.g. Sachverhalt verwiesen.

*Anm. des Verfassers: der gegenwärtig laufenden Diskurs zur tatsächlichen Umwelt-schädlichkeit von CO2  wurde hier nicht berücksichtigt.