Nichts ist vorbei

Verweilverbotszone

Nichts ist vorbei

Der demokratische Widerstand darf nicht bröckeln

Irgendwann erfand jemand das schöne Wort „Stapelkrise“ zur Beschreibung der Gesamtlage in unserem Land, und der Stapel wird immer höher:

  • Corona ist immer noch nicht aufgearbeitet
  • unsere Wirtschaft lahmt
  • die Inflation nagt an unseren Geldbörsen
  • der Bund hat sich mit 1.000.000.000.000,00 € (tausend Milliarden) neu verschuldet und dafür im Schnelldurchgang das Grundgesetz verändert
  • der Pandemievertrag droht immer noch
  • die gesellschaftliche Spaltung läuft auf Hochtouren: rechts gegen links, Fahrrad gegen Auto, gendern oder nicht und dazu noch jede Menge Geschlechtsvarianten
  • mit immer mehr Waffen soll Frieden geschaffen werden
  • es herrscht Krieg
  • Deutschland macht sich durch Neustationierung von Mittelstrecken- und Hyperschallraketen selbst zur Zielscheibe

Offensichtlich entsteht aus dieser Massierung der Eindruck einer Krisennormalität in Verbindung mit Müdigkeits- und Machtlosigkeitsgefühlen und daraus resultierender Trägheit.

Wie einfach war es früher, als Krisen noch aufeinander folgten. Zunächst demonstrierte man gegen die NPD, dann gegen den Vietnamkrieg, die Notstandsgesetze und Berufsverbote, später gegen die Atomkraft, für Frieden und Abrüstung oder mehr BAFöG und Gleichberechtigung. Bewegungen existierten einfach, mussten sich nicht zersplittern und hatten so mehr Zulauf.

Heute ist das anders. Organisierte Demonstrationen gegen „Rechts“ mobilisieren beachtliche Menschenmengen, wobei offensichtlich alles „Rechts“ ist, was nicht im Mainstream mit schwimmt, und da wird auch immer wieder mal die Nazikeule geschwungen werden, weil man damit völlig faktenfrei jeden Andersdenkenden diskreditieren kann.

Wir brauchen in Deutschland wieder ein demokratisches Miteinander, vielleicht auch eine neue Demonstrationskultur. Die Hunde bellen (Demonstranten und Journalisten), aber die Karawane (Kanzler und Kabinett) zieht weiter. So Helmut Kohl in den 80er Jahren.

In einer wirklichen Demokratie darf die Karawane nicht einfach weiterziehen. Die Politik hat sich nach dem Willen der Bevölkerung zu richten, deren Nutzen zu mehren und Schaden von Ihr zu wenden.

In unserer Partei dieBasis gibt es immer noch zahlreiche Aktive, die Stadtratssitzungen besuchen, bei Problemen Kontakt zu Betroffenen aufnehmen. Plakate entwerfen und aufhängen, Bürgerbriefe verteilen, Schwarmtreffen organisieren, Vorstandsarbeit machen und mit den Menschen auf der Straße sprechen, allerdings sind wir viel zu wenige, um das gesellschaftliche Klima effizient und positiv zu verändern.

Wir brauchen Eure Unterstützung! Passive Mitglieder überlegen sich bitte, wie sie sich wieder verstärkt einbringen können. Interessenten geben sich endlich einen Ruck und treten ein. Arbeit gibt es genug, Spaß aber auch! Wem Parteiarbeit nicht so liegt, der kann mit einer regelmäßigen Spende beitragen.

Für den Kommunalwahlkampf in diesem Herbst haben wir erheblich Kompetenzen aufgebaut. Wir haben Kandidaten, klare Prinzipien und ein aussagefähiges Parteiprogramm für ein verantwortungsvolles und demokratisches Miteinander. Lasst und die Ärmel aufkrempeln und den Menschen klarmachen, das Fakten wichtiger sind als Ideologie und ein Miteinander erfolgreicher ist als ein Gegeneinander.